Ich bin kein Mensch für körperliche Arbeit und ich drücke mich davor im Haushalt zu helfen, Rasen mähen ist ein Graus für mich. Heute allerdings überwand ich mich und half mit einigen anderen Schülern dabei unseren Oberstufeninnenhof weiterzubauen. Das hieß 5 Stunden Steine und Sand schleppen, pflastern. Jetzt tut mir alles weh. Aber es fühlt sich trotzdem so gut an. Es ist ein angenehmer Schmerz. Ich fühle mich, als hätte ich heute etwas sinnvolles getan, irgendetwas für die Gesellschaft wertvolles. Natürlich wird uns das keiner danken, mein Jahrgang war ja nicht einmal im Stande mehr als 3 Leute zu stellen, die für einen Hof helfen, der ihnen zwei Jahre zur Verfügung stehen wird. Aber das ist okay, denn ich weiß, was wir heute geschafft haben, und das wir dabei auch noch Spaß hatten. Eine gute Freundin sagte heute, dass alles, was gut ist, wohl auch schmerzt und zumindest was diese Aktion angeht stimme ich ihr vollkommen zu.